Die Geschichte hinter dem Navigator
Ich bin Marc Schraepler. Mit 47 Jahren hatte ich eine Hirnblutung. Danach habe ich selbst erlebt, wie schwer es ist, die richtige Hilfe zu finden.
Deshalb habe ich den Schlaganfall Navigator gebaut.

Was Fachstellen sagen
- Die Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft hat den Navigator nach fachlicher Prüfung in ihre Linksammlung aufgenommen.
- Fachpersonen von FRAGILE Suisse haben die Schweizer Inhalte geprüft.
- Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat den Navigator positiv bewertet und an die Schlaganfall-Lotsen weitergegeben.
Was damals passiert ist
Ich bin Vater von drei Kindern. Als die Hirnblutung kam, war ich 47 und stand mitten im Berufsleben. Von einem Tag auf den anderen lag ich im Krankenhaus, später in der Reha.
Die Anträge liefen in dieser Zeit ohne mich. Meine Frau musste allein herausfinden, was jetzt wichtig ist, welche Fristen gelten und wer überhaupt zuständig ist. Neben den Kindern, neben der Sorge, neben allem anderen.
Nach der Reha kam der barrierefreie Umbau, fast 10.000 Euro allein für das Badezimmer. Meinen bisherigen Beruf konnte ich nicht mehr ausüben. In dieser Zeit haben Verwandte und der Rotary Club Gmunden dafür gesorgt, dass wir die Umstellung bewältigen konnten, ohne dass die Familie darunter zerbricht. Dafür bin ich bis heute dankbar. Und ich weiß: Nicht jeder hat Menschen, die in so einem Moment einspringen.
Was uns damals gefehlt hat
Und dann kamen die Fragen. Welche Unterstützung gibt es? Welche Anträge sind wichtig? Wer kann konkret helfen?
Die Antworten gab es. Aber sie waren über Behörden, Beratungsstellen und unzählige Websites verteilt. Gerade dann, wenn Kraft und Konzentration fehlen, muss man sich vieles selbst zusammensuchen.
Uns hat damals ein einfacher Wegweiser gefehlt. Einer, der nicht alles erklären will, sondern dabei hilft, die passende Unterstützung zu finden.
Genau daraus ist der Schlaganfall Navigator entstanden. Er soll helfen, die passende Unterstützung zu finden, ohne sich selbst durch all diese Stellen und Websites arbeiten zu müssen.
Wie ich das allein aufbauen kann
Ich arbeite seit vielen Jahren an digitalen Projekten. Dieser Hintergrund ermöglicht mir heute etwas, das noch vor wenigen Jahren für einen Einzelnen kaum machbar gewesen wäre.
Moderne Technologien, KI und Automatisierung helfen mir bei Recherche, Strukturierung und laufenden Prüfungen. Dadurch kann ich als Einzelner ein umfangreiches Informationsangebot aufbauen und betreuen.
Aber Technologie entscheidet nicht, was richtig ist. Sie ist für mich ein Werkzeug. Ich prüfe wichtige Angaben an der Quelle. Was veröffentlicht wird, entscheide ich.
Der Navigator ist ein ehrenamtliches Projekt. Er ist kostenlos, werbefrei und ohne Anmeldung nutzbar.
Wie ich die Informationen prüfe
Jede Aussage in den Ratgebern stützt sich auf eine Quelle direkt vom Gesetzgeber, von einer Behörde oder von der Stelle, die die Leistung gewährt. Links und Angaben überprüfe ich laufend.
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Der Schlaganfall Navigator ist und bleibt kostenlos. Wenn Sie meine ehrenamtliche Arbeit würdigen möchten, freue ich mich über eine freiwillige Unterstützung via Ko-fi.
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