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Einfach erklärt

Einfach erklärt: Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)

Sie haben von der transkraniellen Gleichstromstimulation gehört. Hier erfahren Sie, was das ist und was die Studien sagen.

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Was ist die tDCS?

Bei der tDCS fließt schwacher Strom durch Elektroden auf dem Kopf.

Der Strom soll die Erregbarkeit des Gehirns beeinflussen.

Die Technik ist einfach und günstig.

Geräte werden auch an Privatpersonen verkauft.

Für Schlaganfall-Patienten werden verschiedene Methoden getestet.

Was sagen die Studien?

Eine Leitlinie prüft die Wirkung auf die Armfunktion.

Das Ergebnis: Die Effekte sind nicht sicher nachweisbar.

Die Leitlinie rät daher außerhalb von Studien davon ab.

Das gilt auch für die Behandlung von Sprachstörungen.

Die Leitlinie stammt vom 23.04.2020 und war bis 22.04.2025 gültig.

Warum rät die Leitlinie ab?

Die vorhandenen Daten zeigen keine stabilen Effekte.

Die Technik ist zwar billig, aber nicht harmlos.

Falsche Anwendung kann schaden.

Die Leitlinie widerspricht der Selbstbehandlung ausdrücklich.

Wer zahlt die Behandlung?

In Deutschland zahlt die Krankenkasse die tDCS nicht.

Die Behandlung ist nur in Studien an Kliniken möglich.

In Österreich und der Schweiz ist die Lage gleich.

Auch dort zahlt die Kasse nicht und rät von der Anwendung ab.

Was können Sie tun?

Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt nach Alternativen.

Fragen Sie, ob eine Studienteilnahme möglich ist.

Nehmen Sie die Fragenliste zum Arztgespräch mit.

Diese Seite ist gekürzt

Hier stehen die wichtigsten Punkte in einfachen Sätzen. Ausnahmen und Sonderfälle fehlen. Bevor Sie einen Antrag stellen oder eine Frist berechnen, lesen Sie bitte die ausführliche Fassung.

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