Schlaganfall Navigator

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Gilt nur in Deutschland.

Eine Reha, die direkt nach dem Krankenhausaufenthalt beginnt, innerhalb von 14 Tagen nach Entlassung. Wird vom Krankenhaus organisiert, dauert typischerweise 3 Wochen (verlängerbar). Sie haben ein Wunsch- und Wahlrecht bei der Klinikauswahl.

Was tun?Noch im Krankenhaus mit dem Sozialdienst klären. Die 14-Tage-Frist nicht verpassen, sonst wird ein normaler Reha-Antrag nötig, der länger dauert und abgelehnt werden kann.

Warum das für Sie wichtig ist

Die AHB ist oft der entscheidende erste Schritt für die Erholung nach dem Schlaganfall. Intensive Therapien direkt nach dem Akutereignis haben den größten Effekt auf die Wiederherstellung verlorener Funktionen wie Sprechen, Gehen und Motorik. Wer die AHB verpasst, verliert das optimale Zeitfenster.

Häufige Missverständnisse

Viele glauben, die AHB erfolge automatisch. Tatsächlich muss der Sozialdienst einen Antrag stellen. Am besten sprechen Sie ihn früh im Krankenhausaufenthalt an. Ein weiterer Irrtum: Man könne die AHB ablehnen und später nachholen. Der direkte Anschluss ist medizinisch besonders wertvoll und sollte nicht verschoben werden.

Im Detail

Die AHB ist eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme, die direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt beginnt, in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach Entlassung. Sie dauert meist 3 Wochen in einer spezialisierten Reha-Klinik. Der Sozialdienst des Krankenhauses organisiert die AHB noch während des stationären Aufenthalts. Die Kosten trägt die Renten- oder Krankenversicherung.

In anderen Ländern

Österreich: Anschlussheilverfahren (über PVA)

Schweiz: Stationäre Rehabilitation (über KVG/IV)

Passende Anlaufstellen

Geprüfte Stellen aus dem Bereich „Reha & Therapien".

Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.

Europas größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit erworbenen Sprachstörungen nach Schlaganfall. 16 Landesverbände, 17 Aphasie-Zentren, rund 250 Selbsthilfegruppen bundesweit.

Hier zuerst anrufenEine der wichtigsten Anlaufstellen bei der Suche nach der richtigen Rehabilitation.
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neolexon Aphasie-App (DiGA)

Einzige DiGA im Bereich Schlaganfall: digitales Logopädie-Training bei Aphasie. Über 400.000 Übungsmöglichkeiten für Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Wirksamkeit durch Deutschlands größte Aphasie-Studie belegt (196 Patienten).

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Kliniken Schmieder – Neuro-Reha

6 Standorte in Baden-Württemberg, Reha-Phasen A–E, eigenes Forschungsinstitut, ca. 14.500 Patienten/Jahr. Eine der größten neurologischen Fachkliniken Deutschlands.

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AVOS – Ambulante Schlaganfall-Rehabilitation Salzburg

Wohnortnahe ambulante Therapie (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) für Schlaganfall-Betroffene im Land Salzburg. Zuweisung durch Ärzte oder Krankenhäuser. Auch Hausbesuche möglich.

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Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg

Sonderkrankenanstalt für stationäre neurologische Rehabilitation in Altmünster am Traunsee. 156 Betten, spezialisiert auf Schlaganfall, Gehirnblutung, MS, Parkinson und neuromuskuläre Erkrankungen.

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NRZ Rosenhügel – Neurologische Rehabilitation Wien

Kompetenzzentrum für neurologische und neuropsychologische Rehabilitation in Wien. 147 Betten, 30 ambulante Therapiepltze. Schwerpunkte: Schlaganfallrehabilitation, neuropsychologische Reha, Botox bei Spastik.

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Kliniken Valens – Neurologische Rehabilitation

Neurorehabilitation an 8 Standorten in der Ostschweiz mit neurowissenschaftlich fundiertem Konzept. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, MS.

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Rehaklinik Zihlschlacht – Neurologie

Größte neurologische Rehaklinik der Schweiz mit einem der modernsten Robotikzentren Europas. Spezialisiert auf Schlaganfall-Frührehabilitation.

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REHAB Basel – Neurorehabilitation

Hochspezialisiertes Zentrum für Neurorehabilitation inkl. Hippotherapie und Musiktherapie. Enge Kooperation mit dem Universitätsspital Basel.

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