Was kostet mich die Reha in Deutschland?
Bei stationärer Reha zahlen Sie 10 Euro pro Tag zu. Bei einer Anschlussrehabilitation über die Rentenversicherung sind es höchstens 14 Tage, über die Krankenkasse höchstens 28 Tage pro Kalenderjahr; Zuzahlungen für den Krankenhausaufenthalt im selben Jahr werden angerechnet. Wer weniger als 1.583 Euro netto im Monat verdient (Stand 2026), kann sich befreien lassen. Ambulante Reha ist zuzahlungsfrei.
Ausführlich nachlesen
Reha nach Schlaganfall: Wie lange und wer zahlt? (DE & AT)Dort steht der ganze Zusammenhang: Fristen, Ausnahmen und was Sie im Antrag brauchen.
Quellen
Die Angaben auf dieser Seite stützen sich auf die folgenden amtlichen Quellen. Bitte lesen Sie im Zweifel dort nach: Gesetze und Beträge ändern sich, und für Ihren Fall gilt immer der aktuelle Text.
- Bundesministerium der Justiz: § 40 SGB V – Leistungen zur medizinischen RehabilitationBelegt: Regeldauer von längstens drei Wochen mit Verlängerungsmöglichkeit, Vier-Jahres-Frist für Wiederholungen, Zuzahlung für längstens 28 Tage je Kalenderjahr bei der AnschlussrehabilitationVon uns geprüft am 22.08.2026.
- Bundesministerium der Justiz: § 15 SGB VI – Leistungen zur medizinischen RehabilitationBelegt: Zuständigkeit der Rentenversicherung und Erbringung durch zugelassene Reha-EinrichtungenVon uns geprüft am 22.08.2026.
- Deutsche Rentenversicherung: Anschlussrehabilitation (AHB)Belegt: Die AHB schließt sich „unmittelbar (spätestens 2 Wochen nach der Entlassung)“ an eine stationäre Krankenhausbehandlung an – die im Artikel genannte 14-Tage-FristVon uns geprüft am 22.08.2026.
- Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Österreich: Medizinische Rehabilitation (gesundheit.gv.at)Belegt: Österreichischer Weg: Antrag, zuständige Versicherungsträger (Unfall-, Pensions- und Krankenversicherung) und KostenübernahmeStand der Quelle: 27.06.2022. Von uns geprüft am 22.08.2026.
- Bundesministerium der Justiz: § 8 SGB IX – Wunsch- und Wahlrecht der LeistungsberechtigtenBelegt: „Bei der Entscheidung über die Leistungen und bei der Ausführung der Leistungen zur Teilhabe wird berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten entsprochen.“Von uns geprüft am 22.08.2026.