Schlaganfall Navigator

Logopädie

Therapie für Sprach- und Schluckstörungen. Aphasie (Sprachstörung) und Dysphagie (Schluckstörung) sind zwei der häufigsten Folgen eines Schlaganfalls. Etwa die Hälfte aller Betroffenen hat anfangs Schluckprobleme. Unbehandelt droht eine Lungenentzündung durch Verschlucken.

Was tun?Logopädie vom Arzt verordnen lassen. Im ersten Jahr besonderer Verordnungsbedarf: höhere Frequenz (idealerweise mehrmals wöchentlich) einfordern.

Warum das für Sie wichtig ist

Sprachstörungen nach Schlaganfall beeinflussen die soziale Teilhabe massiv. Logopädie ermöglicht Betroffenen, wieder kommunizieren zu können, mit der Familie, mit Ärzten und in der Öffentlichkeit. Das hat direkte Auswirkungen auf Lebensqualität und das Risiko einer Depression.

Häufige Missverständnisse

Viele denken, nach einigen Wochen müsse die Sprache zurück sein. Tatsächlich kann sich die Sprache über Jahre hinweg weiter verbessern, wenn regelmäßig therapiert wird. Auch gilt: Logopädie ist nicht nur für Sprache, sondern auch bei Schluckstörungen lebensnotwendig, da diese zu Lungenentzündungen führen können.

Im Detail

Logopädinnen und Logopäden behandeln Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen nach Schlaganfall. Aphasie (Sprachstörung), Dysarthrie (Sprechstörung) und Dysphagie (Schluckstörung) sind häufige Folgen. Die Therapie verbessert Kommunikation und Sicherheit beim Essen und Trinken. Logopädie wird auf Heilmittelverordnung verordnet und von der Kasse übernommen.

Passende Anlaufstellen

Geprüfte Stellen aus dem Bereich „Reha & Therapien".

Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V.

Europas größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit erworbenen Sprachstörungen nach Schlaganfall. 16 Landesverbände, 17 Aphasie-Zentren, rund 250 Selbsthilfegruppen bundesweit.

Hier zuerst anrufenEine der wichtigsten Anlaufstellen bei der Suche nach der richtigen Rehabilitation.
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neolexon Aphasie-App (DiGA)

Einzige DiGA im Bereich Schlaganfall: digitales Logopädie-Training bei Aphasie. Über 400.000 Übungsmöglichkeiten für Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Wirksamkeit durch Deutschlands größte Aphasie-Studie belegt (196 Patienten).

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Kliniken Schmieder – Neuro-Reha

6 Standorte in Baden-Württemberg, Reha-Phasen A–E, eigenes Forschungsinstitut, ca. 14.500 Patienten/Jahr. Eine der größten neurologischen Fachkliniken Deutschlands.

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AVOS – Ambulante Schlaganfall-Rehabilitation Salzburg

Wohnortnahe ambulante Therapie (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) für Schlaganfall-Betroffene im Land Salzburg. Zuweisung durch Ärzte oder Krankenhäuser. Auch Hausbesuche möglich.

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Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg

Sonderkrankenanstalt für stationäre neurologische Rehabilitation in Altmünster am Traunsee. 156 Betten, spezialisiert auf Schlaganfall, Gehirnblutung, MS, Parkinson und neuromuskuläre Erkrankungen.

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NRZ Rosenhügel – Neurologische Rehabilitation Wien

Kompetenzzentrum für neurologische und neuropsychologische Rehabilitation in Wien. 147 Betten, 30 ambulante Therapiepltze. Schwerpunkte: Schlaganfallrehabilitation, neuropsychologische Reha, Botox bei Spastik.

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Kliniken Valens – Neurologische Rehabilitation

Neurorehabilitation an 8 Standorten in der Ostschweiz mit neurowissenschaftlich fundiertem Konzept. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, MS.

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Rehaklinik Zihlschlacht – Neurologie

Größte neurologische Rehaklinik der Schweiz mit einem der modernsten Robotikzentren Europas. Spezialisiert auf Schlaganfall-Frührehabilitation.

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REHAB Basel – Neurorehabilitation

Hochspezialisiertes Zentrum für Neurorehabilitation inkl. Hippotherapie und Musiktherapie. Enge Kooperation mit dem Universitätsspital Basel.

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