Alltag und Haushalt
Anziehen, Kochen, Einkaufen, die Wohnung anpassen
7 Behandlungsverfahren zu diesem Bereich: was die Studien sagen
Für Ihr Land haben wir in diesem Bereich noch keine Einträge.
Zum WegweiserREHADAT Hilfsmittel – Alltagshilfen-Datenbank
Deutschlands größte kostenfreie Datenbank für Hilfsmittel im Alltag: von Greifhilfen über Kommunikationshilfen bis Mobililitätshilfen. Produkte vergleichen und Anbieter finden.
Details ansehenWohnberatung und Hilfsmittel – Barrierefrei Leben e. V.
Unabhängiges Portal des gemeinnützigen Vereins Barrierefrei Leben e. V. zu Wohnungsanpassung, barrierefreiem Umbau und Hilfsmitteln, mit einer verständlichen Übersicht dazu, welcher Kostenträger was zahlt. Über das Portal finden Sie außerdem örtliche Wohnberatungsstellen.
Details ansehenBarrierefreier Umbau – KfW-Zuschuss 455-B
KfW-Zuschuss für barrierefreien Umbau der Wohnung (Badumbau, Rampen, Türverbreiterung), bis zu 6.250 € ohne Rückzahlung für Eigenhänder und Mieter.
Details ansehenSpitex Schweiz
Spitex steht für spitalexterne Hilfe und Pflege: professionelle Pflege und Betreuung bei Ihnen zu Hause. Nach einem Schlaganfall unterstützt die Spitex Sie bei Körperpflege, Medikamenten, Wundversorgung und im Alltag, damit Sie zu Hause bleiben können. Der Zugang läuft über eine ärztliche Verordnung, die Kosten der verordneten Pflege übernimmt die Krankenkasse aus der Grundversicherung.
Details ansehenPro Senectute
Individuelle Hilfsmittelberatung (Shops in vielen Kantonen), Wohnraumanpassung, Umzugshilfe und häusliche Unterstützung. Ziel: trotz körperlicher Einschränkungen selbstständig bleiben.
Details ansehenMyTherapy – Medikamenten-Reminder & Blutdrucktagebuch
Kostenlose App für Medikamentenerinnerung und Blutdrucktagebuch. Explizit für Schlaganfall-Sekundärprävention beworben. Hilft bei der Therapietreue mit Blutverdünnern, Statinen und Blutdrucksenkern.
Details ansehenRotes Kreuz – Pflegefit-Onlinekurs
Kostenloser interaktiver Online-Kurs mit 8 Modulen: Mobilisation, Körperpflege, Hilfsmittel, Demenz und mehr. Bundesweit verfügbar, auf pflege.gv.at verlinkt.
Details ansehenHirnschlaghilfe Schweiz
Anlaufstelle für Schlaganfall-Betroffene und Angehörige. Vermittelt Informationen zu Therapie, Rehabilitation und Organisationen zur Verbesserung der Lebensqualität und Selbstständigkeit.
Details ansehenGibt es dafür noch Behandlungsmöglichkeiten?
Über manche Verfahren wird viel geredet, und von außen ist kaum zu erkennen, was davon belegt ist. Hier steht, was die Studien sagen und wer die Behandlung bezahlt. Das ist keine Empfehlung: Ob etwas für Sie infrage kommt, kann nur die Ärztin oder der Arzt beurteilen, die Sie kennen. Gedacht ist es als Vorbereitung auf dieses Gespräch.
In der Leitlinie empfohlen
- Antispastika zum EinnehmenIn der Leitlinie ausdrücklich das nachrangige Mittel: erst Therapie und physikalische Maßnahmen, bei örtlich begrenzter Spastik erst die Spritze. Tabletten wirken im ganzen Körper, auch dort, wo Sie die Kraft brauchen.
- Baclofen-PumpeFür schwere Spastik, die den ganzen Körper betrifft, und erst wenn Therapie und Tabletten nicht reichen. Die Leitlinie knüpft sie an eine Bedingung, die vor der Entscheidung steht: eine gesicherte Nachsorge über Jahre.
- Dehnung, Lagerung und SchienenEmpfohlen, aber mit einem Unterschied, der im Alltag oft untergeht: Die Leitlinie hält fest, dass Lagern allein die Spastik nicht verringert. Es kommt auf die Dehnung an, meist über Schienen.
- Fußheberschwäche: Orthese und Peroneus-StimulationZwei Wege gegen den hängenden Fuß. Die Orthese mit Elektrostimulation trägt die höhere Empfehlung, die einfache Schiene die niedrigere.
- Therapieintensität: wie viel Übung nötig istDie stärkste Aussage der Leitlinie ist keine Methode, sondern eine Menge: mindestens 30 Minuten an jedem Werktag. Welche Therapieschule dahintersteht, ist nachrangig.
Wird erforscht, noch kein Standard
- Elektrostimulation am Arm (NMES und FES)Die Leitlinie lässt es als Zusatz zu, spricht aber überall nur von „kann erwogen werden“. Für die Schulter gibt es einen belegten Zweck und einen ausdrücklich nicht belegten.
- Erschöpfung nach dem Schlaganfall (Fatigue)Häufig und ernst zu nehmen, aber es gibt kein Verfahren mit belegter Wirkung. Was die Leitlinie stattdessen vorsieht: gezielt nach behandelbaren Ursachen suchen.