Therapie für Gehen und Stehen
Gehen, Treppen, Gleichgewicht, sicher unterwegs sein
9 Behandlungsverfahren zu diesem Bereich: was die Studien sagen
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Therapie zu Hause organisierenPhysiotherapeuten-Suche – Physio-Deutschland
Bundesweite PLZ-Suche nach Physiotherapeuten, sortiert nach Fachgebiet und Entfernung. Direkt für die Therapiesuche nach Entlassung nutzbar.
Rehasport auf Rezept – Deutscher Behindertensportverband
Rehasport wird ärztlich verordnet und von der Kasse bezahlt. Hier Sportgruppen für Menschen nach Schlaganfall in der Nähe finden.
Orthesen & Sanitätshäuser – REHADAT Hilfsmittelberater
Übersicht über Orthesen und Prothesen nach Schlaganfall (z.B. Fußheberschienen, Armorthesen), mit Produktvergleich und Hinweisen zur Kostenübernahme durch die Kasse.
GKV-Hilfsmittelverzeichnis
Offizielles Verzeichnis aller erstattungsfähigen Hilfsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung. Ärzte müssen Produkte aus diesem Verzeichnis verordnen.
SAHB – Hilfsmittelberatung Schweiz
Die SAHB ist die zentrale, unabhängige und gemeinnützige Beratungsstelle für Hilfsmittel in der Schweiz. Wenn Sie nach einem Schlaganfall einen Rollstuhl, Rollator, Anpassungen im Bad oder andere Hilfsmittel für Mobilität und Alltag benötigen, berät die SAHB Sie neutral und produktunabhängig.
Pensionsversicherungsanstalt (PVA) Österreich
Zuständiger Sozialversicherungsträger für Pensionen (darunter die Erwerbsminderungspension/Invaliditätspension) und Pflegegeld, zugleich wichtigster Kostenträger für Rehabilitation mit 15 stationären und 2 ambulanten Reha-Zentren. Grundsatz: Rehabilitation vor Pension. Auskunft und Antragstellung über die Landesstelle.
Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg
Sonderkrankenanstalt für stationäre neurologische Rehabilitation in Altmünster am Traunsee. 156 Betten, spezialisiert auf Schlaganfall, Gehirnblutung, MS, Parkinson und neuromuskuläre Erkrankungen.
Kliniken Valens – Neurologische Rehabilitation
Neurorehabilitation an 8 Standorten in der Ostschweiz mit neurowissenschaftlich fundiertem Konzept. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, MS.
Klinik Pirawarth – Neurologische Rehabilitation
Renommiertes Kompetenzzentrum nahe Wien für neurologische Rehabilitation. Vertragspartner aller österreichischen Sozialversicherungsträger.
Klinik Wilhering – Neurologische Rehabilitation OÖ
Grösstes privat geführtes Rehabilitationszentrum Oberösterreichs mit Schwerpunkt Neurologie. Spezialisiert auf Schädigungen des zentralen Nervensystems, interdisziplinärer Ansatz mit aktivierender Pflege.
Rehaklinik Zihlschlacht – Neurologie
Größte neurologische Rehaklinik der Schweiz mit einem der modernsten Robotikzentren Europas. Spezialisiert auf Schlaganfall-Frührehabilitation.
Clinique romande de réadaptation (CRR SUVA)
Die Clinique romande de réadaptation (CRR) der SUVA in Sion (Wallis) bietet ein breites interdisziplinäres Reha-Spektrum inklusive Neurorehabilitation, stationär und ambulant. Das Angebot ist französischsprachig.
Hilfsmittel für den Alltag: Gehen, Aufstehen und Umsetzen, Bad und Toilette.
Was neue Studien zeigen: Forschung: Gehen und Gleichgewicht.
Gibt es dafür noch Behandlungsmöglichkeiten?
Über manche Verfahren wird viel geredet, und von außen ist kaum zu erkennen, was davon belegt ist. Hier steht, was die Studien sagen und wer die Behandlung bezahlt. Das ist keine Empfehlung: Ob etwas für Sie infrage kommt, kann nur die Ärztin oder der Arzt beurteilen, die Sie kennen. Gedacht ist es als Vorbereitung auf dieses Gespräch.
In der Leitlinie empfohlen
- Antispastika zum EinnehmenIn der Leitlinie ausdrücklich das nachrangige Mittel: erst Therapie und physikalische Maßnahmen, bei örtlich begrenzter Spastik erst die Spritze. Tabletten wirken im ganzen Körper, auch dort, wo Sie die Kraft brauchen.
- Baclofen-PumpeFür schwere Spastik, die den ganzen Körper betrifft, und erst wenn Therapie und Tabletten nicht reichen. Die Leitlinie knüpft sie an eine Bedingung, die vor der Entscheidung steht: eine gesicherte Nachsorge über Jahre.
- Botulinumtoxin bei Spastik am BeinFür eine bestimmte Fehlstellung des Fußes eine sollte-Empfehlung, mit einem konkreten Ziel: weniger Hilfsmittel beim Gehen. Ein Verfahren derselben Familie wird ausdrücklich abgelehnt.
- Dehnung, Lagerung und SchienenEmpfohlen, aber mit einem Unterschied, der im Alltag oft untergeht: Die Leitlinie hält fest, dass Lagern allein die Spastik nicht verringert. Es kommt auf die Dehnung an, meist über Schienen.
- Fußheberschwäche: Orthese und Peroneus-StimulationZwei Wege gegen den hängenden Fuß. Die Orthese mit Elektrostimulation trägt die höhere Empfehlung, die einfache Schiene die niedrigere.
- Gerätegestütztes Gehtraining (Gangtrainer, Laufband, Exoskelett)Empfohlen vor allem für Menschen, die noch gar nicht gehen können. Sobald jemand mit Hilfe geht, sieht die Leitlinie das Gerät ausdrücklich nicht mehr als bevorzugten Weg.
- Intensives GehtrainingDie einzige soll-Empfehlung der Mobilitäts-Leitlinie. Das Wirkprinzip ist schlicht die Zahl der Schritte, nicht ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte Schule.










